Zürcher Ressourcen Modell (ZRM ®) & Selbstmanagement

Das ZRM ® verknüpft Verstand und Gefühl ideal bei der Selbststeuerung. Es fokussiert den eigenen Willen, stärkt die Eigenmotivation und senkt den Stresspegel.

Gefühl und Verstand ergänzen sich optimal: die erste schnell gefühlte Reaktion in einer Situation gibt wichtige Bewertungsimpulse, der langsamere Verstand kommt hinterher und überprüft. Er ergänzt die gefühlte Erfahrung mit seinem analytischen Abgleich. Kombiniert mit weiteren Ressourcen und Situationsvorbereitungen, entstehen erwünschte Handlungsmuster und Routinen im Alltag.

Im ZRM ® Training oder Coaching legen Sie sich einen persönlichen Ressourcenpool an, auf den Sie immer wieder zurückgreifen können. Sie planen vorhersehbare Herausforderungen mit den Elementen Ihres Ressourcenpools, um diese erfolgreich zu meistern. In Situationen in denen Ihre Vorhaben - durch innere oder äußere Einflüsse – gefährdet sind, aktivieren Sie Ihre selbst entdeckten Ressourcen, kommen wieder in´s Lot und gelangen erneut in die gewünschte Verhaltensspur.

Dieses psychoedukative Verfahren, wurde bereits zu Beginn der 90´er Jahre von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause an der Universität Zürich entwickelt. Es diente damals ursprünglich der Stressreduzierung von Lehrer und Lehrerinnen, damit diese gesund in ihre Rentenzeit eintreten können. Dass der DGB Index Gute Arbeit 2018  eine hohe psychische Belastung bei der Arbeit mit Menschen aufzeigt, zeugt davon, dass inzwischen viele weitere Beschäftigtengruppen die interaktiv arbeiten, von erhöhtem Stress erfasst werden und Ressoucenorientierter Umgang mit sich unerläßlich für die Gesundheit und die eigene Lebensfreude ist. Deshalb kann das Zürcher Ressourcen Modell Teil von Betrieblicher Gesundheitsfürsorge sein.

Inzwischen gehört es teilweise zum Leistungsangebot von Reha Kliniken im Rahmen von Präventivmaßnahmen.

Für wen ist das relevant?

Für alle, die im beruflichen Alltag Selbststeuerung statt Fremdsteuerung wünschen und einen Weg entwickeln wollen auf dem sie zu guten Entscheidungen gelangen: Z.B. Führungskräfte, um angemessene Entscheidungen zu treffen, z.B. Beschäftigte, um Anforderungen erfüllen zu können, und alle diejenigen die ihre Ziele lust- und kraftvoll erreichen wollen.

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